Back Wahn

Back Wahn

Mit dem Beginn der Adventszeit beginnt auch wieder der Plätzchen-Marathon: kneten, ausstechen und backen. Später werden die selbst gemachten Erzeugnissen dann stolz im Familien- und Kollegenkreis verteilt. Oft wird man täglich mit mit liebevoll verkohlten, völlig bröseligen oder sonst wie verstümmelten backgut beglückt. Durch das Essen eines dieser „Meisterstücke“ lädt man zusätzlich einen bösen Fluch auf sich. Wird doch von einem nun erwartet, dass man auch eigene Kekse mitbringt.

Auch wenn das eigene Backwerk nicht Stunden mühvoller Arbeit kostet und vergleichsweise viel teurer ist als fertige Produkte, so befällt auch mich jedes Jahr mit Beginn der Adventszeit der Backwahn.
Es ist nicht nur der Überraschungseffekt – gelingen die Plätzchen oder nicht – sonder auch der unvergleichliche Geruch von frischen Plätzchen, der durch die Wohnung zieht und einen zufrieden macht. Wehe aber, wenn es verbrannt riecht und dicke Rauchschwaden aus der Küche durchs Haus ziehen.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren