Senso und echter Kaffee

Senso und echter Kaffee

Für mich verhält sich Senso zum Kaffee ähnlich wie sich eine Mikrowelle zu frisch zubereitetem Essen verhält – Fastfood statt Genuss.
Das Grundproblem beim Kaffee sind die Kaffeemaschinen, die man in den meisten Büros und Haushalten findet. Solange es keine Profigeräte sind, leiden sämtliche Geräte anscheinend immer unter dem gleichen Problem. Zunächst hinterlässt der Kaffee zumindest einen Eindruck davon, wie guter Kaffee schmecken müsste, dann, nach ein paar Wochen läst der Geschmack stark nach.
Schuld sind unter anderem die Ablagerungen im Gerät, die durch Gebrauch entstehen – nicht nur der berühmte Kalk.

Für mich gibt es nur eine Methode, anständigen Kaffee zu machen: Handgebrühten, aus frisch gemahlenen Bohne. Praktisch dafür sind die französischen Kaffee-Kannen (von Bodum, IKEA etc.)

Selbst aber bei Kaffeemaschinen kann man den Geschmack verbessern, wenn man den Kaffee frisch mahlt und die Bohne möglichst luftdicht aufbewahrt. Besonders im gemahlenen Zustand neigt Kaffee dazu, mit Hilfe von Sauerstoff zu oxidieren. Die ersten Tassen aus einer frisch gekauften Packung schmecken noch gut, beim Rest wird es dann traurig – dann besser Instand-Kaffee.

Auf keinen Fall sollte man die Wirkung von „schlechten“ Bohnen unterstützen. Es kommt immer mal wieder vor, das eine zu stark geröstete oder nicht einwandfreie Bohne in der Packung ist. Wenn man den Kaffee selber mahlt, ist das zwar auch nicht sehr toll, aber man kann das Pulver dann entsorgen und andere Bohnen neu mahlen. Hat man aber eine ganze Packung gemahlenen Kaffee gekauft, geht das nicht.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren