Matrix III

Matrix III

An dieser Stelle mal mein Fazit vorweg: Ich will mein Eintrittsgeld wieder zurück haben! Während Matrix I hervorragend war und einen Meilenstein in der Kinogeschichte darstellt, der zweite Teil die an ihn gestellten Erwartungen nicht erfüllen konnte, ist der dritte Teil nur noch eins, nämlich Schund. Jeder Supermann-Comic und Groschenroman besitz mehr Glaubwürdigkeit als Matrix III. Durchzogen von logischen Fehler, unglaubwürdigen Erklärungen – die Darstellerin des Orakels ist nach dem zweiten Teil verstorben und musste ersetzte werden, im Film wird daher eine billige Antwort für gefunden – und unspektakulären Actionszene kann der Film in keiner Hinsicht überzeugen. Das offene Ende droht zudem noch einen vierten Teil an, wenn denn mal wieder Geld benötigt wird.

Wer unbedingt meint, zuviel Freizeit zu haben, der sollte in eine Theateraufführung einer Laienspielgruppe oder eines Schultheaters gehen. Dort wird er auf jeden Fall mehr schauspielerische Leistung vorfinden.
Das schlimmste an Matrix III ist aber, das es ihn überhaupt gibt. Durch seine Existenz wird der wundervolle erste Teil entwertet. Manchmal ist es wirklich besser, einen Film nicht zu drehen, oder aber anderen den Platz zu überlassen. Animatrix hat mehr Überzeugungskraft.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren