Telefonbuch

Telefonbuch

Jedes mal, wenn es neue Telefonbücher gibt, kommt von mir der Kommentar, dass ich doch das alte noch nicht ausgelesen habe. Zugegeben, ein flacher Witz, aber etwas Wahres ist dran. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in eine Telefonbuch geschaut habe, wenn man mal die gelbe Seiten ausnimmt. Von Leuten, die ich kenne, habe ich die Telefonnummer. Leute, die ich nicht kenne, ruf ich nicht an. Sollte ich dennoch mal eine Nummer nachschlagen müssen, nutze ich das Online-Telefonbuch. Selbst für die Leute, die keinen Internetzugang haben, gibt es eine Lösung: die Telefonauskunft. Wozu also Telefonbücher? Vor allem, wenn man mal überlegt, wie Tonnen Papier das jährlich sind. Mir fällt auf Anhieb kein sinnvoller Verwendungszweck ein. Vielleicht kann man mal ein Spiel erfinden, bei dem man ein Telefonbuch braucht. Oder ein Fernsehshow, bei dem man raten muss, welche Nummer auf Seite 67, Zeile 12 der Bielefelder Ausgabe steht.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren