Verloren im Staub

Verloren im Staub

Wenn ich blind mit 10 Fingern schreiben könnte, müsste ich nicht immer auf die Tastatur schauen. Dann würde ich auch nicht sehen, wie staubig und dreckig sie ist. Vermutlich hat sich dort unter den Tasten schon eine Milben-Metropole angesiedelt. Erschwerend kommt noch dazu, dass ich dank Apple eine schwarze Tastatur habe. Darauf sieht man wirklich jedes einzelne Staubkorn. Zudem zieht Schwarz Staub auf magische Weise an. Kaum hat man sauber gemacht, trudeln mit dem Sonnenlicht schon die ersten Staubflocken an. Wenn man dann noch dazu neigt, sich beim Programmieren durch die Haare zu gehen, weil das bekanntlich beim Denken hilft, hat man auch Haare und Haarreste zwischen den Tasten. Der Rest besteht dann aus undefinierbarem Schmader (Teereste, Brösel etc.) Ich sollte wohl mal am kommenden Wochenende mit einem Sauger zumindest die größeren Teile entfernen, sonst muss ich wohl demnächst meine Texte mit Einweghandschuhen schreiben. Eins werde ich aber auf jeden Fall nicht machen – mit Wasser zu versuchen, die Tastatur zu reinigen.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren