IKEA

IKEA

Heute hat sich das Rauschgefühl so langsam verflüchtigt. Die gekauften Möbel sind auch schon zusammen gebaut und der Ramschkater ist ausgeblieben. Ein Einkauf bei IKEA ist immer ein Erlebnis – vor allem eins, das ins Geld geht. Den Werbespruch kann man auch getrost selber ergänzen: Entdecke die Möglichkeiten“ … Geld auszugeben.

Wenn die Sachen einigermaßen hässlich wären, wäre das Ganze wesentlich einfach. So aber verschönert man seine Wohnung und leert sein Konto. Gut, das es die IKEA-Karte gibt. Was mich gestern wirklich gewundert hat, ist eine junge Frau, die nur einem IKEA-Magazin und einem kleinen Messbecher aus Metal gekauft hatte. Das so etwas überhaupt möglich ist.
Zumindest sieht unser Wohnzimmer wieder ein Stück gemütlicher aus. Das Faszinierende an bestimmten Möbelstücken ist, das sie Platz schaffen. Durch sie wirkt ein Raum nicht nur gemütlicher, sondern auch irgendwie geräumiger. Dabei hat man sich doch gerade durch ein neues Möbelstück mehr vom Platz weggenommen.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren