Endgegner

Auch von einem sehr guten RPG erwartet man, dass es irgendwann auch zu Ende ist. Bei einer Spielzeit von ca. 80 Stunden hat man sich dann entsprechend zum Endgegner durchgekämpft – so wie ich heute bei Dark Chronicle. Abgesehen davon, dass ich an einigen Stellen vorher schon dachte, das Spiel wäre zu ende, versprach dieser jetzt, der ultimative Endgegner zu sein. Entsprechend schwer war auch der Kamp. Im Vergleich zum Rest des Spiels deutlich schwerer als alles andere, so dass auch der erste Anlauf nicht von Erfolg gekrönt war. Beim zweiten Mal hat es dann unter Verwendung aller Reserven geklappt. Doch dann kam die böse Überraschung: Das Spiel war noch nicht zu Ende! Ohne speichern und die Möglichkeit, seine leeren Vorräte wieder aufzustocken ging es weiter. Erst gegen ein paar megamächtige Monster, bis dann das ultimative Böse vor meinen Figuren stand. Leider ist ihnen dann die Puste ausgegangen, so dass ich wohl noch einen Anlauf brauchen werden. Vorher muss ich dann wohl die Charakter noch gehörig aufleveln, obwohl ich eigentlich dachte, das schon zur Genüge getan zu haben.

Wie dem auch sei. Trotz aller Widrigkeiten ist das Spiel längst nicht so frustrierend wie Final Fantasy X. Da hätte ich an manchen Stellen vor Wut heulen und ins Pad beißen können. Besonders deshalb, weil dort ein Bossgegner ständig wieder auftaucht, obwohl man ihn eigentlich besiegt hatte.