Wassereis

Wassereis

Unaufhaltsam klettert die Temperatur näher an die 40 Grade Marke heran. Köpfe und Gemüter erhitzen sich, selbst der Schatten bringt keine Kühlung mehr. Wer kann tritt die Flucht in die nächste Eisdiele oder ins Freibad an. Obwohl ich mir vorgenommen habe, in meinem Urlaub an bitEvolution zu arbeiten, ruht alles.

Mit einem guten Buch und einem ausreichenden Vorrat an Wassereis habe mir den kühlsten Platz in der Wohnung gesucht. Wassereis – eine Erinnerung an Kindertage wird wach.
Das Eis, was für 10 Pfennig am Kiosk zu bekommen war und welches wir in solchen heißen Sommertage bergeweise verdrückt haben, auch wenn unsere Eltern das nicht gerne gesehen haben. Am Wasereis haftet immer der Ruf, völlig ungesund zu sein, wegen der vielen Farb- und Zusatzstoffe. Uns war das egal. Die Favoriten waren immer Zitrone und natürlich Cola, die wir ja sonst nicht bekamen.

Im Vergleich mit anderen, durchaus sehr leckeren Eisköstlichkeiten muss ich sagen, dass mich nichts so sehr erfrischt wie ein richtiges Wassereis. Nur kalt muss sein, nicht so wie früher, wo wir zum Teil die Flüssigkeit so getrunken haben.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren